Moin, Moin

Gepostet von am Okt 1, 2012 in Hundeblog | 1 Kommentar

Moin, Moin

was für eine tolle Sprache die Nordmenschen doch haben: moin, moin klingt so freundlich, wie wuff, wuff oder wau, wau. Die verstehen uns! Deshalb gefällt es Holly und mir auch so gut hier. Du willst wissen, wo hier ist? Ja wo wohl, natürlich hier in Massholm-Bad, direkt an der Ostsee auf der einen und der Schlei auf der anderen Seite. Ein Wasser-Hunde-Paradies!

Vor einer langen Hundezeit packten unsere Zweibeiner die Koffer, wir wurden ins Auto eingeladen und ab ging die Post. Endlich Urlaub!
Holly und ich verloren das Gefühl für die Zeit und für uns nahm die Fahrt überhaupt kein Ende. Aber irgendwann erreichten wir doch unser Feriendomizil. Boah, was für ein Haus. Für uns alleine? Der Garten etwa auch? Super, sogar eingezäunt! Spielwiese ohne Aufsicht!
Das würde ein toller Urlaub werden. Endlich die Seele baumeln lassen, dösen, spielen, all das machen wozu Hund Lust hat.
Leider hatten wir die Rechnung ohne Frauchen gemacht.
Urlaubszeit ist Trainingszeit!
Wie bitte? Da kroch mir wohl etwas ins Ohr! Das verstand ich wohl falsch!?
Eiskalt war Frauchen! Ich sag es euch! Das bewies sie in der ersten Nacht! Es war alles so fremd! Was machte sie! Sie sprach Verbote aus! Nichts da mit Nestwärme! Plötzlich liebte sie uns nicht mehr. Wir durften nicht mit ins Bett! Es war die erste Nacht, wir waren einsam und allein und sie schickte uns ins Körbchen. So was hatte sie zu hause noch nie gemacht. Beleidigt fügten Holly und ich uns. Frauchen und Herrchen sahen ein wenig verloren und einsam in diesem großem Bett aus. Jetzt gab es keine Schmuseeinheiten von uns und frieren mussten sie auch. Ha, selber Schuld!
Schon am nächsten Tag lernten wir bei Rad laufen. Hallo, geht es noch? Wir wollten faulenzen und nicht für den Hunde-Marathon trainieren. Langsam hörte der Spaß auf, obwohl dieser Sport uns gefiel. Aber das mussten unsere Zweibeiner ja nicht sofort merken.
Wenn wir tagsüber fleisig übten, dann durften wir am Nachmittag zum Meer. Im Vertrauen sei gesagt, bei einigen Übungseinheiten bockten wir, schließlich sind wir im Urlaub. Frauchen schaute darüber hinweg, Hauptsache wir entzückten sie zum Schluss!
Bei einer dieser Belohnungsnachmittage passierte dann etwas ganz Schreckliches! Ich dachte, ich würde sterben. Ich traf auf eine tellergroße Qualle. Ich beschnüffelte neugierig dieses Tier am Strand. Gestern lag es dort noch nicht. Frauchen hatte das “Nein” noch nicht ganz ausgesprochen, da verschwand die Qualle in meinem Maul und ich schluckte sie schnell hinunter, bevor Frauchen auf dumme Gedanken kam.
Oh Gott, brannte das! Hilfe! Mir wurde speiübel. Ich würgte die Qualle sofort wieder aus. Aber das Brennen hörte nicht auf. Diese Schmerzen, ich hielt es nicht mehr aus. Gras, ganz viel Gras fressen. Ich musste mich zum Erbrechen bringen.
Würg, schaut mal kurz weg.
Schluckbeschwerden, die Qualle ätzte mir alles weg! Naja, fast! Nach ein paar Stunden wurde es besser! Am nächsten Morgen spürte ich nichts mehr! Jetzt habe wir solange Strandverbot bis die Quallen verschwunden sind, weil Holly am nächsten Tag auch im Meer mit einer Qualle in Berührung  gekommen ist.
Aber hier gibt es noch so viele andere tolle Dinge, wir lassen es und trotzdem weiter gut gehen.

Falls es uns total überkommt und wir haben Sehnsucht zum Wasser, dann gehen wir eben in die Schlei baden oder heimlich in die Ostsee.

Eure Finja

mit einem netten Gruß von Holly

1 Kommentar

  1. Hallo Urlauber!Da waren Frauchen und Herrchen auch schon,allerdings vor unserer Zeit…
    Wenn es geht:Würdet ihr uns mal die Adresse geben,wo ihr so toll gewohnt habt???
    Ganz liebe Grüße von Emma und Leni

Kommentar

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