Bitte keinen Kontakt!

Gepostet von am Jan 25, 2013 in Hundeblog | 6 Kommentare

Wir möchten nicht belästigt werden!

Ich habe jetzt die Schnauze voll von der Ignoranz einiger Hundebesitzer.
Wenn ich meine zwei Golden Retriever Hündinnen an der Leine führe, dann habe ich meine persönlichen Gründe.
Ich möchte aber auf keinen Fall, dass freilaufende Hunde meine zwei Mädels belästigen.Es sollte doch für jeden Hundehalter selbstverständlich sein, den eigene Hund anzuleinen, sobald ihm ein angeleinter Hund entgegen kommt.
Leider sieht die Realität anders aus!
Was soll denn passieren? Mein kleiner Fiffi  will doch nur spielen! Es sind doch zwei so süße Golden Retriever!
Vielleicht gibt es sehr gute Gründe, warum ich die Hunde an der Leine  führe und keinen Kontakt zu anderen Hunden haben möchte.
Lieber Hundehalter schon einmal darüber nachgedacht?
Es sollte auch nicht meine Aufgabe sein, ihren Hund zu verjagen, sondern viel mehr liegt es in ihrer Halterpflicht ihren Hund abzurufen, anzuleinen und ohne einen Kontakt an uns vorbei zu gehen.
Natürlich kann es mal passieren, dass der kleine Fiffi nicht hört. Ich bin doch kein Unmensch! Dann holen sie ihren Hund und versuchen sie ihn nicht weiter abzurufen, denn der hat sein Ohren bereits auf Durchzug gestellt.
Eine Entschuldigung wäre an dieser Stelle ganz nett und würde die ganze Situation entschärfen.
Aber nein, während ich mit 70 kg kämpfe, die hinter Klein-Fiffi hinterher wollen, handle ich mir böse Blicke und manchmal auch noch Beschimpfungen über diese Bestien an der Leine ein.

Das kann ich einfach nicht verstehen.

Liebe Hundehalter würdet ihr eure Hunde auch frei auf meine zulaufen lassen, wenn ich keine Golden Retriever an der Leine hätte?

Wir möchten nicht belästigt werden!

Bettina mit Finja und Holly

 

6 Kommentare

  1. Hallo ihr Lieben!
    Tja,wer kennt d a s nicht?
    Wir werden diese Leute aber nicht umerziehen.
    Dein Wunsch ist natürtlich richtig,aber hier wird es einfach immer eine klaffende Wunde zwischen Theorie und Praxis geben.Und eine Diskussion mit diesen Leuten führt ins Leere,da sie es nicht verstehen werden und ihr Verhalten nicht als unangemessen empfinden.Wir müssen einen für uns guten Weg finden,damit umzugehen.Sich darüber immer und immer wieder aufzuregen,bringt gar nichts!!!Wenn i c h nicht will,dass ein anderer Hund ungefragt meine Mädels “belästigt”,dann zeige ich das dem Besitzer und dem Hund ganz deutlich!!!Ich “platziere meine Mädels so,dass ich zwischen ihnen und dem kommenden Hund stehe.Somit signalisiere ich auch körpersprachlich dem Gegenüber,dass ich keinen Kontakt,weder Hund/Hund,noch Mensch/Mensch wünsche.Volle Ignorranz ;-) Ich habe mittlerweile auch kein Problem mehr damit,den ankommenden Hund wegzukicken oder körperlich wegzu”jagen”…Auf Diskussionen lasse ich mich grundsätzlich nicht ein und gehe meines Weges.Die Frage ist natürlich:Warum “kämpftst”du mit mit 70 kg an der Leine???Mein Ziel ist es,dass meine Mädels anständig sitzen und sich anständig verhalten,egal,was da ankommt .. i c h kann dann immernoch entscheiden,ob ich sie freigebe,oder nicht. Ich bin da auch recht entspannt..und rege mich nicht mehr so auf wie früher.D a s ist auch ein Weg!!!.
    Klare Ansage an das Gegenüber,egal ob 2 oder 4 beinig :-) Dieses Phänomen wird es immer und überall geben-die Frage ist,wie gehe i c h damit um!!!Ich halte es so:Freundlich distanziert und körpersprachlich eindeutig.Ich gehe dem ganzen immer recht locker entgegen .Dazu muß ich allerdings m e i n e Hunde im “Griff”haben…,um frei agieren zu können…
    Liebe Grüße und eine weiterhin spanndende Zeit mit unseren wenig respektvollen Mitgeschöpfen;-)
    Barbara und die Mädels…

    • Liebe Barbara,

      Holly kann es gar nicht leiden, wenn ihre Individualdistanz überschritten wird, vor allem wenn der andere Hund wie eine Rakete auf sie zustürmt.
      Dann schießt sie nach vorne und Finja gleich mit! Passiert aber immer nur bei den kleinen Rassen!
      Daran müssen wir noch arbeiten!
      Ich bewundere jeden Hundehalter, dessen Hunde ruhig sitzen bleibt oder an den anderen Hund vorbei geht, obwohl dieser an der Schnauze oder am Hinterteil schnüffeln will. Toll! Vielleicht bekomme ich meine Hündinnen auch mal so weit, dass es ihnen egal ist!
      Ich finde es klasse: der eigene Hund bleibt sitzen, wenn ein aufgeregter Flummi vor seiner Nase hin und her tanzt. Das ist echt hohe Hundeschule.
      Vielleicht sollte ich dankbar für jeden freilaufenden Hund sein und es als Übungsstunde nutzen, damit meine beiden Mädels lernen, ruhig zu sitzen. ;-)
      Genau, dann brauch ich mich auch nicht zu ärgern, dass die Hunde dort frei laufen, wo überall Schilder stehen:”Hunde bitte anleinen”.
      Ja, das wäre doch eine gute Idee, aber ich muss das auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, denn zur Zeit sind beide läufig und sehr zickig, was aufdringliche Hunde angeht.

      Viele liebe Grüße

      Bettina mit Finja und Holly

  2. Hallo Bettina!
    Das ist aber echt ein spannendes Thema:-)
    Emma mag es genauso wenig wie eure Holly und kann es nicht ab!
    Dafür hat sie aber mich,die dafür sorgt,dass der ankommende Hund(den ich ja schließlich ebenfalls kommen sehe)gar nicht erst bis zu ihnen vordringt.Dazu sollten die eigenen Hunde aber in ihrer Position bleiben.
    Sollte die Situation zu plötzlich sein und der andere Hund ist zu nahe,mute ich meinen Mädels gewiss nicht zu,dass sie dabei sitzen bleiben und sich das bieten lassen müssen!!!
    Jetzt liegt es an deiner Entscheidung:
    Entweder d u agierst und regelst das,oder deine Mädels…
    In solchen Direkt -Kontakten lasse ich die Leinen fallen und gut ist.Emma sagt dann ihre Meinung dazu und die Sache ist erledigt.Meistens haben dann anschließend mächtig Spass zusammen-warum denn nicht.
    Ich schaue auch erst immer wie der andere Hund drauf ist und ankommt.Ist er freundlich und anständig,gebe ich die Mädels frei u.lasse einfach mal “alle Fünfe grade sein!”Es besteht kein Grund für mich,dann stets und ständig auf unser Recht zu pochen.Zudem wissen meine Hunde dann auch,welches Verhalten von mir bei dem Gegenüber positiv angenommen wird und welches von mir korrigiert wird.
    Und:Es können tausend Schilder mit wer weiß was da stehen:Es gibt immer Leute,die es ignorieren werden…Das ist leider die Realität.
    Ich bin für mich und meine Mädels verantwortlich:
    Für ihr Auftreten in der Öffentlichkeit und für ihr Wohlbefinden und Sicherheit.Und dazu gehört auch,dass ich nicht zulasse,dass meine Mädels angegangen werden,und da kann ich sehr deutlich werden…Es ist doch einfach wie bei uns Menschen auch,und je entspannter ich mit etwas umgehe,desto besser, und man ist souveräner…
    Ich habe in der Tat diese Begenungen als Training genutzt,sofern dies nicht zum Schaden meiner Hunde war /ist..Es wird dir auch mehr Selbstvertrauen geben in deinem Handeln gegen den ankommenden Hund…Ich habe viel daraus gelernt und natürlich durch das wunderbare Training in meiner Hundeschule(bis zum heutigen Tag).
    Viele Grüße,Barbara

    • Liebe Barbara,

      ich möchte hier einmal klar stellen, dass es hier nicht darum geht, wie weit ich meine Hunde in den Griff habe oder wie ich mich in so einer Situation am besten zu verhalten habe, sondern ganz alleine darum, dass es Hundehalter gibt die sich nicht an die Spielregeln halten!
      Ich spreche auch nicht von Hundebegegnungen, die auf Feld- oder Waldwegen stattfinden, sondern bei uns im Schlosspark wo viele Besuchergruppen unterwegs sind und viele Tiere wie Schwäne, Enten, Reiher, Gänse, Hasen und Eichhörnchen leben.
      Egal ob meine beiden Mädels hinter den kleinen Hund her wollen oder ihn verbellen, diese Situation wäre erst gar nicht entstanden, wenn der andere Hund angeleint gewesen wäre. Punkt! Da gibt es auch keine Diskussionsgrundlage für mich! Weil meine Mädels in diesem Augenblick sich etwas nicht gefallen lassen wollen, muss ich mir von den Hundehaltern keine Beleidigungen oder Belehrungen anhören. Das finde ich einfach unverschämt. Es kommt keine Entschuldigung! Das Verhalten und Gedankengut der Hundehalter, sie hätten nichts falsch gemacht, steht hier zur Debatte und nicht die Erziehung meiner Hunde!
      Außerdem spiele ich doch den Hundebesitzer noch in die Karten, wenn alles super entspannt abläuft und ich meine (was im Moment wegen Läufigkeit nicht geht) ableine und die Hunde miteinander toben. Dann wird der sich ja nie ändern, wenn der immer seinen Willen bekommt!
      Es gibt sicher Hundebesitzer, die möchten keinen Kontakt! Und das sollte man akzeptieren!
      Ich bin davon überzeugt, wenn ich mit einem Rottweiler oder Dobermann (übrigens tolle Rassen) ankomme, dann wäre der kleine Hund schon längst angeleint!

      Viele Grüße Bettina

      P.S. Ich liebe meine durchgeknallte Finja, sonst gäbe es diesen Blog nicht.
      Holly ist schon fast perfekt, ich hoffe meine Schmusemaus behält ein paar Macken.
      Perfekt kann so langweilig sein! ;-)

  3. Huhu,Bettina!

    und ich habe dir gesagt,dass ich dir ,was das freche Verhalten vieler Hundehalter angeht,die sich stets und ständig über bestehende Regeln hinwegsetzten,ohne sich was dabei zu denken,vollkommen recht gebe,und auch,dass weder du noch deine Hunde sich dies gefallen lassen müssen!!
    Wenn du es schaffst,dieses Problem in den Griff zu kreiegen,bekommst du von mir einen Orden :-)
    Ich wünsche dir jedenfalls weiterhin viel Erfolg im deinem Kampfe gegen solche Leute .ohne dass du dich bis an dein Lebensende daran aufrieben mußt!!!
    Und wie gesagt:Wenn es mir zu bunt wird mit den Hunden und deren unbelehrbaren Haltern,dann gibt es für Beide eine mehr als deutliche Ansage.Dies kann man aber nur leisten,wenn man die Hände,bzw.seinen Körper frei bewegen kann,denn ansonsten sind in dem Gewusel die eigenen Hunde involviert,was einfach großer Mist ist!Punkt!!!
    P.S.Glaube mir,liebe Bettina-ich liebe meine beiden Mädels sehr,besonders eben auch mein Emmchen. Durchgeknallt ist sie aber keineswegs mehr,und dies tut besonders Emma selbst gut…
    Pefektionismus ist der Anfang vom Ende,aber gute Erziehung nicht!!!

    Wünsche euch eine schöne Zeit ,und hoffentlich auch bald mehr Wärme und trockenes Wetter…Liebe Grüße,Barbara

  4. Hallo liebe Bettina,
    ich habe schon vor ein paar Tagen deinen (es-reicht-Beitrag) gelesen und konnte das auch absolut nachvollziehen. Leider habe ich es (erst heute) geschafft, auch ein paar Zeilen dazu zu schreiben!!!
    Ich verstehe die Kommentare von Barbara nicht, vielleicht hat sie deinen Beitrag nicht ernst genug genommen.
    Wenn du im Park, wo Leinenpflicht besteht und auch viele Leute ohne Hund dort spazieren gehen, die sicherlich auch nicht von freilaufenden Hunden belästigt werden möchten oder vielleicht Angst haben, kann man seinen Hund nicht frei rumlaufen lassen, egal ob er lieb ist und vielleicht auch noch hört. Wenn man mit seinem Hund frei laufen will, muss man auf Wiesen oder ähnliches gehen auf keinen Fall in einem Schloßpark. Liebe Bettina, ich würde dir empfehlen, dich an das Ordnungsamt der Stadt zu wenden, damit vielleicht dort mal öfters kontrolliert wird und solche Hundehalter eine Bußgeldstrafe erhalten. Vielleicht bekommen sie damit auch gleichzeitig ihr freches Maul gestopft!!!
    Und ich glaube Bettina, wenn du mit deinen Hunden trainineren möchtest, dann planst du dir Zeit und Ort selber ein und nicht dann, wenn du deine Hunde durch einen Park spazieren führst.
    Und: Wenn du 2 Rottweiler an der Leine hättest, dann würden sie mit ihrem Fiffi die andere Straßenseite benutzen, aber wir haben nett aussehende Goldis, die trotzdem Kraft haben und auf irgendwelche Reize reagieren.
    Bettina ich wünsche dir in Zukunft einen ungestörten Spaziergang im Schloßpark und lasse dich nicht von Leuten, die sich nicht an Regeln halten, auch noch beschimpfen.
    Viele liebe Grüße an Finja und Holly
    von Schwesterlein Julie und Ramona

Kommentar für atelier-niesler Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>